Support - FAQ
F.A.Q. - Häufig gestellte Fragen zu PanoramaStudio
- Download und Installation
-
Ja. Sie können PanoramaStudio und PanoramaStudio Pro vor dem Kauf als voll funktionsfähige Testversionen ausprobieren. Einzige Einschränkung ist ein Wasserzeichen, welches in der Testversion in die fertigen Panoramen eingeblendet wird. Passende Downloads für Windows und Mac finden Sie auf der Downloadseite.
-
Sie können PanoramaStudio jederzeit im Downloadbereich der Webseite herunterladen.
Ohne Eingabe einer Lizenz läuft PanoramaStudio zunächst als Testversion. Mit Ihrer Lizenz können Sie es dann zur Vollversion freischalten. -
Windows
Installieren
Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm mit einem Doppelklick und folgen Sie den Anweisungen.
Deinstallieren
Wählen Sie Start > Systemsteuerung.
Klicken Sie auf Programme und Funktionen.
Doppelklicken Sie auf PanoramaStudio deinstallieren.
oder
Tippen Sie PanoramaStudio deinstallieren in die Suche im Windows-Startmenü oder dem Windows-Startbildschirm und klicken Sie auf den gleichnamigen Eintrag.
macOS
Installieren
Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm mit einem Doppelklick und folgen Sie den Anweisungen.
Deinstallieren
Ziehen Sie das Anwendungssymbol in den Papierkorb. -
Wenn Sie noch eine ältere Version von PanoramaStudio besitzen, finden Sie passende Downloads für Ihre Version jederzeit nochmal auf der Download-Seite unter "Ältere Versionen".
Zudem haben Sie als Kundin/Kunde einer älteren Version die Möglichkeit zu einem vergünstigten Update-Preis auf die aktuelle Haupt-Version zu wechseln.
Alle Infos dazu finden Sie unter Bestellen > Update.
-
- Kauf und Freischaltung
-
Eine Lizenz bleibt dauerhaft gültig. Wenn Sie PanoramaStudio mit Ihrer Lizenz –etwa bei einem Rechnerwechsel– erneut freischalten müssen, dann bitte unbedingt auf die Installation einer geeigneten Version achten und eine passende Standard- oder Pro-Version installieren.
Ebenso auf eine geeignete Version achten. Downloads für ältere Hauptversionen finden Sie auf der Downloadseite unter „Ältere Versionen".
Um Tippfehler zu vermeiden, die Daten aus der Lizenz am Besten mit Kopieren&Einfügen in die Eingabefelder in PanoramaStudio übertragen.
-
Bei Bestellungen per Kreditkarte oder PayPal erhalten Sie in der Regel unmittelbar Ihre Lizenz. Bei Zahlung per Überweisung innerhalb von 24 Stunden nach Zahlungseingang.
In jedem Fall erhalten Sie sofort nach Abschluss der Bestellung eine Bestellbestätigung. Sollten Sie keine Email erhalten, prüfen Sie bitte zunächst den Spam-Filter Ihres Email-Postfachs.Ist keine Email auffindbar, kontaktieren Sie uns bitte unter support@tshsoft.de.
-
Ja, eine Lizenz gilt für alle kleinen Updates der jeweiligen Hauptversion.
D.h. eine Lizenz für PanoramaStudio 4 gilt auch für alle folgenden Versionen 4.x.
So waren in der Vergangenheit für PanoramaStudio 3 alle kleinen Updates der Version 3.0 aus dem Jahr 2015 bis zur Version 3.6 in 2022 kostenfrei.Bei Erscheinen einer neuen Hauptversion gibt es jeweils die Möglichkeit für ein vergünstigtes Update.
Liegt der Kauf der Vorgängerversion weniger als 12 Monate zurück, dann ist auch das Update auf eine neue Hauptversion kostenfrei. -
Ja.
Es kann von jeder Standard-Version ein vergünstigtes Upgrade auf die Pro-Version erworben werden. Das gilt sowohl für die aktuelle Standard-Version als auch für jede ältere Version, die hier über die Webseite erworben wurde.Alle Infos und Preise dazu finden Sie unter „Bestellen > Update".
-
Lizenzen, die ab Dezember 2024 erworben wurden, können in Ihrem Benutzer-Konto beim Vertrieb 2Checkout nachschlagen, der Ihnen den Freischaltcode in der Regel geliefert hat.
Zum Einloggen hier klicken.Sollte es sich um eine ältere Lizenz handeln oder das Abrufen beim Vertrieb nicht möglich sein, genügt eine kurze Email an support@tshsoft.de.
-
Ja, PanoramaStudio-Lizenzen sind plattformübergreifend gültig.
Sie können mit Ihrer Lizenz sowohl die Windows- als auch die Mac-Version freischalten.
Bei einem Wechsel des Systems können Sie PanoramaStudio auf dem neuen Rechner mit Ihrer bisherigen Lizenz erneut freischalten.
-
- Fragen zur Erstellung von Panoramen
-
Ja. Standard- und Pro-Version können ganz beliebige Bildanordnungen zu Panoramen zusammenfügen.
Die Pro-Version bietet zudem noch einen Gitter-Assistenten, um sehr große Panoramen aus hunderten oder tausenden Bilder vorzusortieren und kann auch HDR-Panoramen aus Belichtungsreihen erstellen.
-
Ja, Bilder können ganz beliebig angeordnet sein, auch vertikal.
-
Hier gibt es zwei Ursachen. Zum einen könnte es sich um eine falsch eingestellte oder ermittelte Brennweite bei der Verarbeitung handeln. Siehe dazu im Handbuch Kapitel „4.6.2 Brennweite/Horizont korrigieren".
Verlaufen hingegen der Horizont gerade und vertikale Linien sind exakt senkrecht, dann sind gekrümmte Linien oberhalb und unterhalb des Horizonts bedingt durch die Projektion bzw. die Darstellung des Panoramabildes Beim Panoramabild handelt es sich um eine ebene Darstellung einer Kugel oder eines Zylinders (sphärische oder zylindrische Projektion). Dabei erscheinen lange, horizontale Linien ober- und unterhalb des Horizonts zwangsläufig gekrümmt. Nur in dieser Darstellung ist es möglich etwa eine komplette 360°-Rundumsicht in einem flachen Bild darzustellen.
Im Modus „Projektionen" gibt es jedoch zahlreiche weitere Projektionen, um das Panorama in unterschiedlichen Darstellungen zu präsentieren. Für eine perspektivisch korrekte Darstellung von Ausschnitten aus einem Panorama gibt es dort die Projektion Perspektivisch (Rectilinear).
-
Um ein Stativ bzw. den Nadir-Punkt eines Panoramas zu retuschieren, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
1. Überdecken mit einer Grafik
Nach dem Ausrichten können Sie über „Bearbeiten > Grafik einfügen“ eine beliebige Grafik über dem Boden platzieren, beispielsweise ein kreisrundes Logo. Auf diese Weise lässt sich das Stativ schnell und unkompliziert verdecken.
2. Retuschieren mit einem zusätzlichen Bodenbild
Eine realistischere Möglichkeit besteht darin, nach der letzten Aufnahme das Stativ zu entfernen und zusätzlich ein freihändig aufgenommenes Bild des Bodens zu erstellen. Versuchen Sie dabei, die Kamera möglichst an der gleichen Position wie bei den übrigen Aufnahmen zu halten. Importieren Sie anschließend alle Bilder in PanoramaStudio.
Öffnen Sie die Einzelbildverwaltung und aktivieren Sie für das Bodenbild die Viewpoint-Korrektur. Dadurch können leichte Abweichungen vom Nodalpunkt, die bei der Freihand-Aufnahme entstehen, ausgeglichen werden.
Maskieren Sie anschließend in den übrigen Bildern die Bereiche, in denen das Stativ zu sehen ist, mit dem Maskierungswerkzeug. Führen Sie danach die Bildausrichtung wie gewohnt durch und nehmen Sie bei Bedarf weitere Korrekturen vor.
So lässt sich ein vollständig gefülltes Panorama ohne sichtbares Stativ am Boden erstellen.
-
Ja. Bereits bestehende Panoramabilder können in PanoramaStudio über Panoramabild importieren... geladen und zu einer virtuellen Tour verbunden werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie mit einer Panoramakamera aufgenommen oder mit anderer Software bzw. mit PanoramaStudio erstellt wurden.
Wenn Sie Bilder aus einer Panoramakamera importieren, verwenden Sie die von der Kamera oder der zugehörigen Software ausgegebenen equirectangularen Panoramen. Die ursprünglichen Rohbilder der Panoramakamera sind dafür nicht erforderlich.
Die weitere Vorgehensweise entspricht der Erstellung einer Tour aus Panoramen, die aus Einzelbildern zusammengesetzt wurden. Die verschiedenen Optionen und Funktionen zum Erstellen virtueller Touren werden in Abschnitt 4.3 ausführlich beschrieben.
-
Für ein HDR-Panorama nehmen Sie statt einzelner Bilder an jeder Kameraposition eine Belichtungsreihe mit unterschiedlichen Belichtungszeiten auf. Je nach Motiv sind beispielsweise drei, fünf oder sieben Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungsstufen sinnvoll.
Die Aufnahmen einer Belichtungsreihe sollten möglichst aus exakt derselben Kameraposition stammen. Ideal ist die Verwendung eines Stativs und des kameraseitigen AEB-Modus (automatische Belichtungsreihe); aber auch aus der Hand aufgenommene Belichtungsreihen können verarbeitet werden.
Ansonsten können Sie die Bilder genauso aufnehmen wie für ein herkömmliches Panorama: Drehen Sie die Kamera schrittweise um die Panoramaachse und achten Sie auf eine ausreichende Überlappung zwischen den einzelnen Aufnahmen.
Die Besonderheit bei PanoramaStudio: Sie müssen die Belichtungsreihen nicht vorab sortieren oder getrennt importieren. Importieren Sie einfach alle Aufnahmen gemeinsam. PanoramaStudio erkennt die zusammengehörigen Belichtungsreihen automatisch, ordnet sie den jeweiligen Kamerapositionen zu und richtet die Bilder wie bei einem normalen Panorama aus.
-
Importieren Sie alle Einzelbilder bzw. die Aufnahmen der Belichtungsreihen wie gewohnt im Modus „Panorama erstellen" mit „Importieren...". Lassen Sie die Bilder anschließend mit „Ausrichten" zusammenfügen. PanoramaStudio erkennt zusammengehörige Belichtungsreihen automatisch und aktiviert den voreingestellten HDR-Modus – HDR/Tonemapping oder Exposure Fusion.
Im Bearbeitungsmodus „HDR" können Sie anschließend zwischen den HDR-Modi wechseln, die jeweiligen Parameter für Tonemapping bzw. Exposure Fusion anpassen und das Panorama mit grundlegenden Bildbearbeitungsfiltern weiter optimieren.
-
- Fragen zu interaktiven Panoramen und virtuellen Touren
-
Ein interaktives Panorama besteht aus mehreren Dateien, die gemeinsam auf dem Webserver bereitgestellt werden müssen. Die einfachste Vorgehensweise ist daher, das Panorama in einem eigenen Ordner zu speichern und diesen anschließend vollständig auf den Webserver hochzuladen.
Panorama speichern und hochladen
Speichern Sie das interaktive Panorama zunächst in einem neuen, leeren Ordner. PanoramaStudio legt dort alle für das Panorama benötigten Dateien ab. Laden Sie anschließend den gesamten Ordner unverändert mit einem FTP-Programm oder über die Dateiverwaltung Ihres Webhosters auf den Webserver hoch.
Die erzeugte HTML-Datei mit dem interaktiven Panorama können Sie anschließend direkt im Browser aufrufen oder von anderen Seiten Ihrer Webseite darauf verlinken oder den Link darauf teilen.
Panorama in eine bestehende Webseite integrieren
Wenn das Panorama direkt in eine bestehende Webseite eingebettet werden soll, ist die Verwendung eines
<iframe>die einfachste Möglichkeit. Fügen Sie dazu beispielsweise folgenden HTML-Code in Ihre Webseite ein und passen Siesrc,widthundheightan:<iframe src="Pfad zur Panorama.html" style="width: 100%; height: 600px; border: 0;" allowfullscreen> </iframe>Für eine optimale Darstellung empfiehlt es sich, das Panorama mit der Option „An Seitengröße angepasst“ zu speichern. Dadurch passt sich das Panorama automatisch an die Größe des
<iframe>an.Weitere Möglichkeiten zur Einbindung und Konfiguration, beispielsweise für eine individuelle Integration in Webseiten, sind in der PanoramaStudio Viewer-Dokumentation beschrieben.
Maximalgröße
Für interaktive Panoramen gibt es grundsätzlich keine Größenbeschränkung. PanoramaStudio teilt das Panorama beim Export in kleine Bildkacheln (Tiles) auf, die beim Betrachten abhängig von der aktuellen Ansicht und Zoomstufe nachgeladen werden. Dadurch muss nur die jeweilige Ansicht geladen werden – das benötigt meist nur wenige Zehntelsekunden.
Sie können interaktive Panoramen daher problemlos in der voller Größe exportieren. So bleibt auch beim Hineinzoomen die maximale Detailtreue erhalten. Selbst sehr große Gigapixel-Panoramen sind möglich.
Die zusätzlichen Bilddaten für die verschiedenen Zoomstufen benötigen zwar etwas Speicherplatz, sind bei den heute üblichen Hosting-Tarifen jedoch meist problemlos unterzubringen. Eine Reduzierung der Panoramaauflösung ist daher normalerweise nicht erforderlich.
Mindestgröße
Da bei 360°-Panoramen immer nur ein Ausschnitt des Gesamtbildes sichtbar ist, sollte das Panorama deutlich höher aufgelöst sein als ein hochauflösender 4K-Monitor. Als Faustregel empfiehlt sich eine Breite von mindestens 12.000 Pixeln bzw. eine Gesamtauflösung von etwa 72 Megapixeln – besser deutlich mehr. Dies gilt insbesondere, wenn auch beim Hineinzoomen noch feine Details sichtbar bleiben sollen.
Um mehrere Panoramen zu einer virtuellen Tour zu verbinden, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: die Tour-Galerie für eine einfache Übersicht aller Panoramen oder die Verknüpfung einzelner Panoramen über Hotspots.
Tour-Galerie
Die einfachste und schnellste Möglichkeit, mehrere Panoramen zu einer Tour zusammenzufassen, ist die Tour-Galerie. Exportieren Sie dazu alle interaktiven Panoramen in denselben Ordner und aktivieren Sie in den Export-Einstellungen jeweils unter „Tour-Galerie“ die entsprechende Option.
PanoramaStudio erstellt daraufhin automatisch eine Übersicht aller interaktiven Panoramen in diesem Ordner und integriert sie in die Panoramen. Die einzelnen Panoramen werden beim Betrachten dann als Miniaturansichten am unteren Bildrand angezeigt und können direkt ausgewählt werden. Auf diese Weise entsteht ohne manuelles Verknüpfen eine einfache virtuelle Tour.
Hotspots
Mit Hotspots lassen sich Panoramen gezielt miteinander verknüpfen. Hotspots sind grafische Elemente oder Icons, die im Hotspots-Modus von PanoramaStudio eingefügt und bearbeitet werden können. Link-Hotspots können auf andere Panoramen oder Webseiten verweisen, während Info-Hotspots zusätzliche Informationen einblenden.
Für eine virtuelle Tour platzieren Sie einen Link-Hotspot an der gewünschten Stelle im Panorama und verknüpfen ihn mit dem Zielpanorama. Beim Anklicken des Hotspots kann der Viewer direkt zum verknüpften Panorama wechseln, ohne die aktuelle Webseite zu verlassen. Dabei sind auch Überblendeffekte zwischen den Panoramen möglich.
Um ein Panorama direkt innerhalb des PanoramaStudio Viewers zu öffnen, verweisen Sie im URL-Feld des Hotspots auf die
.js-Parameterdatei des Zielpanoramas und wählen als HTML-Targetmyselfaus.Beispiel: Um von einem Panorama auf ein Panorama namens panorama2 im gleichen Ordner zu verweisen:
URL:
panorama2.jsHTML-Target:
myself
Auf diese Weise können beliebig viele Panoramen miteinander verknüpft und auch komplexe virtuelle Rundgänge erstellt werden. Durch die Platzierung der Hotspots an passenden Stellen im Panorama lässt sich beispielsweise eine Navigation zu benachbarten Räumen, Gebäuden oder Aussichtspunkten realisieren.
Einbindung in eine Webseite
Das Einbinden einer virtuellen Tour in eine Webseite funktioniert genauso wie das Einbinden eines einzelnen interaktiven Panoramas. Exportieren Sie die Panoramen und die zugehörigen Dateien auf den Webserver und binden Sie anschließend die HTML-Datei der Tour beispielsweise über ein
<iframe>in Ihre Webseite ein. Wurden die Panoramen über die Hotspots relativ verlinkt bzw. alle im gleichen Ordner abgelegt, dann funktionieren die Verknüpfungen nach einem Upload genau wie zuvor lokal auf dem Rechner.Der PanoramaStudio Viewer kann eine Google Maps-Karte in interaktive Panoramen und virtuelle Touren integrieren und darauf die Standorte der einzelnen Panoramen anzeigen. Dafür müssen die Panoramen über GPS-Daten mit Standortinformationen verfügen. Diese können entweder bereits in den Bilddateien enthalten sein oder nachträglich in PanoramaStudio über „Standort und Orientierung bearbeiten...“ ergänzt werden.
Aktivieren Sie für die Karte in den Export-Einstellungen die Option „Karte mit Standort einfügen“. Beim Export durchsucht PanoramaStudio den Ausgabeordner automatisch nach weiteren Panoramen mit Standortinformationen und zeigt deren Positionen ebenfalls als Marker auf der Karte an. So lässt sich die Karte ohne manuelles Eintragen der einzelnen Standorte für eine komplette Tour verwenden.
Der Standort des aktuell angezeigten Panoramas wird auf der Karte hervorgehoben. Zusätzlich kann ein Radar eingeblendet werden, das die aktuelle Blickrichtung des Panoramas auf der Karte anzeigt. Die Karte kann oberhalb oder unterhalb der Bedienelemente des Viewers platziert werden. Kartentyp, Start-Zoom und weitere Anzeigeoptionen lassen sich ebenfalls konfigurieren. Als Kartentyp stehen beispielsweise die Optionen „Satellit", „Straßenkarte", „Hybrid" und „OpenStreetMap" zur Verfügung. Hinweis: Bei der OpenStreetMap-Option wird das entsprechende Kartenmaterial verwendet, für die Darstellung aber dennoch die Google Maps API verwendet.
Google Maps API
Für die Darstellung verwendet der PanoramaStudio Viewer die Google Maps JavaScript API. Zur Nutzung benötigen Sie einen Google Maps API-Key, den Sie bei Google erstellen können. Eine Anleitung zum Erstellen eines API-Keys finden Sie in der Dokumentation zur Google Maps JavaScript API.
Tragen Sie den API-Key anschließend in PanoramaStudio unter „Google Maps API-Key“ ein.
Bei üblichen Anwendungen liegt die Nutzung in den meisten Fällen innerhalb des von Google bereitgestellten kostenlosen Kontingents. Bei umfangreicher Nutzung können für die Google Maps API jedoch Kosten anfallen. Die aktuellen Informationen zu Preisen und zur Erstellung eines API-Keys finden Sie direkt bei Google.
- Allgemeine Fragen
-
Grundsätzlich kann PanoramaStudio Bilder aus jeder herkömmlichen Kamera, jeder Drohne und jedem Smartphone verarbeiten. In der Pro-Version auch Fischaugen-Objektive.
Hilfreich für eine schnellere und etwas zuverlässigere Verarbeitung von Bildern zum Panorama ist jedoch, wenn PanoramaStudio einige technische Daten zur Kamera bereits kennt. Dazu gibt es die integrierte Kamera-Datenbank, die bereits mehr als 2.900 Modelle enthält. Sollte Ihre Kamera noch fehlen, können Sie diese relativ leicht ergänzen.
Allerdings werden auch Bilder aus ganz neuen oder noch unbekannten Kameras in aller Regel problemlos verarbeitet. -
DNG-Bilder können direkt importiert werden, ebenso die Raw-Dateien von aktuell mehr als 1.270 Kamera-Modellen.
Sollte der Rohdaten-Import für Ihre Kamera noch nicht unterstützt werden, bietet sich entweder die entsprechende Software des Herstellers oder ein spezialisierter Rohdaten-Entwickler an. Bei der Verwendung eines externen Rohdaten-Entwicklers die Raw-Dateien in ein verlustfreies Format in hoher Farbtiefe konvertieren (z.B. DNG oder 16-Bit TIFF) und diese Bilder dann in PanoramaStudio importieren. -
Die Ausgabe-Optionen stehen erst zur Verfügung, wenn das Panorama fertiggestellt wurde.
Sind die Funktionen ausgegraut, wurde dieser Schritt noch nicht durchgeführt.Die Erstellung eines Panoramas erfolgt grundsätzlich in zwei Schritten:
Ausrichten und Berechnen/ZuschneidenNach dem automatischen Ausrichten können Sie das Panorama in der Vorschau kontrollieren und gegebenenfalls bearbeiten. Anschließend wird es mit Berechnen/Zuschneiden in voller Größe und Qualität berechnet. Erst danach stehen die verschiedenen Ausgabeformate sowie der Export als interaktives HTML5-Panorama zur Verfügung.
Den aktuellen Bearbeitungsstand und Hinweise zum nächsten Schritt finden Sie in der Statusleiste am unteren Rand des Programms sowie im Hinweisfenster oben rechts auf der Arbeitsfläche.
Eine Kurzanleitung zum Erstellen eines Panoramas finden Sie außerdem im beiliegenden Handbuch. Auch bereits mit den Testversionen können fertig berechnete Panoramen exportiert werden. -
PanoramaStudio hat eine Druckfunktion, mit der Sie Ihre Panoramen auf mehreren Seiten verteilt als Poster auf Ihrem Drucker ausgeben können um diese dann später zusammenzumontieren.
Wenn Sie Ihr Panorama in einem Stück als Poster in Fotoqualität gedruckt haben möchten, bieten mittlerweile zahlreiche Online-Druckdienstleister spezielle Panoramaformate zum Ausdruck auch großer Panoramabilder in entsprechenden Seitenverhältnissen an. -
Ein echtes Undo gibt es in der Tat (noch) nicht. Für die einzelnen Bearbeitungsschritte gibt es jedoch jeweils Möglichkeiten Änderungen zurückzunehmen.
Vor der Panorama-Erstellung kann man alle Änderungen an den Einzelbildern mittels Einzelbilder > Originale wiederherstellen zurücknehmen.
Nach der Panorama-Erstellung können alle Schritte des Zusammenfügens mittels der Funktionen im Bearbeiten-Menü nachbearbeitet werden.
Alle Schritte der Nachbearbeitung können durch ein erneutes Aufrufen von Berechnen/Zuschneiden rückgängig gemacht werden.
- Technische Fragen
-
PanoramaStudio stellt keine besonders hohen Anforderungen an die Hardware. Auch auf einem durchschnittlichen aktuellen PC oder Mac lassen sich normale Panoramen komfortabel erstellen. Entscheidend für die Geschwindigkeit der Berechnung sind vor allem Prozessor, Arbeitsspeicher (RAM) und ein schneller Datenträger.
Für einfache Panoramen mit wenigen Einzelbildern reicht praktisch jeder aktuelle Rechner mit mindestens 8 GB RAM aus. Bei großen Panoramen mit hunderten oder tausenden Bildern, hochauflösenden Aufnahmen oder HDR-Belichtungsreihen macht sich leistungsfähigere Hardware jedoch deutlich bemerkbar.
Arbeitsspeicher (RAM): Für normale Panoramen sind 8 oder 16 GB RAM in der Regel ausreichend. Bei sehr großen Gigapixel-Panoramen oder umfangreichen HDR-Projekten sind 32 oder 64 GB und mehr empfehlenswert. PanoramaStudio verfügt über eine eigene Speicherverwaltung und kann auch mit weniger RAM sehr große Projekte verarbeiten, allerdings kann zusätzlicher Arbeitsspeicher die Berechnung erheblich beschleunigen.
SSD: Eine schnelle SSD ist insbesondere bei großen Projekten von Vorteil. Bei großen Panoramen kann während der Berechnung das temporäre Ein- und Auslagern großer Datenmengen auf SSD oder Festplatte nötig werden. Eine schnelle SSD verkürzt dabei die benötigten Zugriffs- und Übertragungszeiten deutlich. Für sehr große Panoramen sollte außerdem ausreichend freier Speicherplatz vorhanden sein.
Kurz gesagt: Für normale Panoramen genügt ein aktueller Standard-PC. Wer regelmäßig große Gigapixel-Panoramen oder umfangreiche HDR-Projekte verarbeitet, profitiert vor allem von viel RAM und einer schnellen SSD.
-
Nein, es gibt keine Obergrenze.
Grenzen setzt nur die verfügbare Hardware.
Selbst auf durchschnittlicher Hardware kann ein Panorama bereits aus mehreren tausend Bildern bestehen.Entscheidend dafür sind in erster Linie ausreichend verfügbarer Festplattenspeicher. PanoramaStudio besitzt eine eigene Speicherverwaltung, so dass bereits 16 GB RAM ausreichen, um Panoramen aus 2.000 Bildern und mehr zu verarbeiten. Dafür sind dann lediglich mehrere hundert Gigabyte freier Plattenplatz bzw. SSD-Speicher nötig. Dieser kann konfiguriert werden, so dass auch externe Speicher eingebunden werden können - unter „Datei > Einstellungen > Allgemein > Ordner zum Speichern temporärer Daten".
Für extrem große Projekte gilt aber auch - je mehr RAM, desto schneller die Berechnung. Viel RAM kann die Berechnung sehr großer Panoramen um ein Vielfaches beschleunigen, da bei wenig RAM das Ein- und Auslagern der Daten während der Berechnung zum Flaschenhals werden kann.
-
Auch bei der Größe eines Panoramas gibt es keine festgelegte Obergrenze.
PanoramaStudio kann auch extrem große Panoramen in Größen von tausenden Megapixeln bzw etlichen Gigapixeln erstellen – einige Beispiele dazu finden sich in der Galerie der Webseite.Berechnung
Für die Berechnung ist vor allem ausreichend freier Speicherplatz auf der Festplatte bzw. SSD erforderlich. PanoramaStudio verfügt über eine eigene Speicherverwaltung und kann dadurch auch sehr große Panoramen mit einer durchschnittlichen RAM-Ausstattung verarbeiten. Bei besonders großen Projekten kann zusätzlicher Arbeitsspeicher die Berechnung jedoch erheblich beschleunigen, da weniger Daten während der Berechnung ausgelagert werden müssen.
Für sehr große Projekte sollte daher ausreichend freier Speicherplatz zur Verfügung stehen. Der Ordner für temporäre Daten kann unter „Datei > Einstellungen > Allgemein > Ordner zum Speichern temporärer Daten" frei gewählt werden. So lässt sich bei Bedarf auch ein anderes oder externes Laufwerk verwenden.
Ausgabe
Bei der Ausgabe können die Spezifikationen einzelner Bildformate die maximale Größe begrenzen. Das klassische JPEG-Format unterstützt maximal 65.535 Pixel in Breite und Höhe. Bei einem sphärischen Panorama entspricht dies theoretisch einer maximalen Größe von etwa 2 Gigapixeln. Das Photoshop-PSD-Format ist auf 30.000 Pixel begrenzt, während das PSB-Format bis zu 300.000 Pixel unterstützt.
PanoramaStudio berücksichtigt diese Einschränkungen beim Export und bietet jeweils eine Auswahl der für die Größe des Panoramas geeigneten Bildformate an.
Keine Begrenzung gibt es bei der Ausgabe als interaktives Panorama. Die für den PanoramaStudio Viewer aufbereiteten Bilddaten werden in einzelne Bereiche (Tiles) aufgeteilt und beim Betrachten abhängig von Ansicht und Zoomstufe nachgeladen. Dadurch können auch extrem große Panoramen ohne vorherige Reduzierung der Auflösung als interaktive Panoramen veröffentlicht werden.
-